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Hilleberg - Zelte mit Weltruf

Die Geschichte der bekanntesten Zeltfirma begann mit einer großen Liebe: Im Jahre 1971 gründete Bo Hilleberg, ein proffisioneller Forstarbeier, seine eigene Firma, die Hilleberg AB. Im selben Jahr traf er Renate Neuner während seines Skiurlaubs in Tirol in Österreich. Innerhalb eines Jahres hatte es "geklickt", die beiden heirateten und Renate zog nach Schweden. Die Eheschließung zwischen Bosse und Renate war der entscheidende Schritt zu dem, was sich nur wenig später zu Hilleberg the Tentmaker entwickeln würde. 

Bos Firma, die Hilleberg AB, verkaufte hauptsächlich Forstmaschinen, während der Zeltbau lediglich eine passionierte Nebenbeschäftigung war. Als langjähriger Wildniswanderer war Bo frustriert über solche Zelte, bei denen das Innenzelt zuerst aufgestellt werden musste, um anschließend das lose und wild flatternde Überzelt darüber zu ziehen. Er war fantasierte von Zelten, bei denen sich beide Teile simultan aufstellen ließen – aber er besaß nicht die notwendigen Fertigkeiten an der Nähmaschine. Das Zusammentreffen der beiden erwies bald vorteilhafte Konsequenzen auf allen Ebenen: Renate nahm sich der Näherei an, während Bosse sich um Design und Verkauf kümmerte. Eine Arbeitsteilung, die sowohl für die beiden als auch für die Firma außerordentlich förderlich war - und seither immer noch ist. Jedes Jahrzehnt hat der Firma – aber auch der Familie – deutliches Wachstum beschert. 2011 begeht Hilleberg sein 40 jähriges Jubiläum.

40 Jahre Zeltgeschichte im Überblick

1971
Bo Hilleberg gründet das Unternehmen Hilleberg AB und trifft auf einer Skireise in Österreich Renate Neuner, seine zukünftige Frau.

1973
Hilleberg stellt das Keb vor, das erste Zelt mit gekoppeltem Innen- und Außenzelt. Dadurch kann man beide Teile gleichzeitig aufbauen. Das Zelt wird direkt zum Erfolg.

1975
Bo entdeckt, dass eine bestimmte Art silikonbeschichtetes Gewebe 6- bis 7mal stärker ist als fast alle anderen Zeltgewebe. Unter der Bezeichnung Kerlon 1500 kommt diese außerordentliche Reißfestigkeit von 15 kg bei allen Außenzelten zum Einsatz. 

1977
Bo verändert das Design der gekoppelten Innen- und Außenzelte, die man jetzt auch entkoppeln und in das Tunnelzelt-Design integrieren kann.

1980
Das Keron kommt auf den Markt und ist seitdem das Flaggschiff des Unternehmens.

1988
Die ersten GT-Versionen mit verlängerter Apsis – Keron and Nammatj – sind da.

1990
Hilleberg beginnt Kuppelzelte herzustellen. Auf dem Bild: ein bunter Staika-Prototyp, gefertigt1989 für eine Südpol-Expedition.

1995
Das Akto, ein geräumiges, extrem leichtes Einpersonenzelt für alle Jahreszeiten, wird direkt zum Hit.

1998
Debüt des Original-Saivo: mit dem neuem Gestängekanal und Hakensystem wird der Aufbau von Zelten, bei denen sich Gestänge mehrfach kreuzen, einfacher - besonders bei starkem Wind.

2000-2003
2000 gründet Petra Hilleberg in Redmond, WA, das USA-Tochterunternehmen Hilleberg Inc. Rolf Hilleberg wird 2003 Geschäftsführer von Hilleberg the Tentmaker AB in Schweden. Bo Hilleberg steht weiter dem Vorstand vor.

2005-2009
Hilleberg erweitert alle Kategorien: das modulare Gruppenzelt Atlas, die Leichtgewicht-Tunnelzelte Kaitum und Kaitum GT, die freistehenden Kuppelzelte Allak und Soulo und das extrem leichte Gruppenzelt Altai.

2011
Das neue Vierpersonen-Kuppelzelt Saitaris ist da: Für extremste Bedingungen konstruiert kann mit dem neuen Vollgestängekanal sowie Kurzkanal und Hakensystem eine Person dieses große Kuppelzelt selbst bei schlechtem Wetter allein aufbauen.

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