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Das ABC für Trekking-Anfänger

Es ist gar nicht so leicht im Internet einen Überblick über das Thema Trekking zu erhalten. Deswegen haben wir für Trekking-Anfänger ein ABC zusammengestellt. Sie erhalten zu jedem Thema einen kurzen Text zur Erläuterung oder eine Checkliste, die Ihnen bei der Organisation Ihrer Tour hilft. Wir verlinken dazu auch munter auf andere Artikel in unserem Blog, damit Sie sich noch eingehender mit dem Gebiet auseinandersetzen können, wenn Sie das möchten. Außerdem werden wir auch immer wieder weitere Informationen und verwandte Blogbeiträge ergänzen, damit Sie immer auf dem letzten Stand sind. Sollten sich aus den Informationen weitere Fragen ergeben, schreiben Sie diese doch einfach in die Kommentare. Wir helfen Ihnen gerne!

A - Ausrüstung I - Isomatte U - Ultraleicht
B - Bekleidung K - Kocher V- Vorbereitung
C - Campingplatz L - Leben und leben lassen (Müllvermeidung) W- Wasser
D - Definition M - Marken X - Schatzsuche im Alltag
E - Essen N - Nachhaltigkeit Z - Zelt
F - Faszination O - Ohne Flugzeug  
G - Gadgets R - Rucksack  
H - Hygieneartikel S - Sicherheit  

 

A - Ausrüstung

Was zur Ausrüstung eines Trekkers gehört, ist umstritten. Es gibt ja auch keine ultimative Anleitung dafür, was Sie alles in den Urlaub mitnehmen sollen. Das macht schließlich jeder mit sich selbst aus. Einige Dinge gehören natürlich zum Standard: gutes Schuhwerk, robuster Rucksack, Orientierungshilfe (Karte und ähnliche Hilfsmittel), Lebensmittel und angemessene Kleidung. Alles was darüber hinausgeht, ist aber schon vom persönlichen Trekking-Stil abhängig.

Damit man sich einen ersten Eindruck verschaffen kann, was sich alles mitnehmen lässt, haben wir eine Übersicht erstellt:


B - Bekleidung

Die Bekleidung richtet sich natürlich nach der Trekking-Umgebung. Für eine Expedition auf den Himalaya braucht es andere Jacken als bei einer Tour durch die Provence im Spätherbst. Trotzdem gibt es Qualitätsmerkmale, die für relativ viele Fälle interessant sind, wenn Sie sich mit Trekking-Kleidung ausstatten wollen:

  • Hochwertige Materialen: Merinowolle, Bio-Baumwolle, recycelte Stoffe, ...
  • Eigenschaften: wasserdicht / wasserabweisend, winddicht / windabweisend, atmungsaktiv, warm/luftig
  • Faire Produktion: GOTS, Bündnis für nachhaltige Textilien und Fair Wear Foundation
  • Gutes Verhältnis von Leistung und Gewicht


Produkte, über die sich Gedanken machen sollten, wenn Sie sich auf den Weg machen, sind Funktionsunterwäsche, Trekkinghose, Pullover, Shirt, Jacke, Schuhe und Mütze. Nützlich sind natürlich auch das Regencape oder Trekkingsocken. Auf unserem Youtube-Kanal finden Sie in Zukunft Mini-Outdoortipps für alles, was mit Trekking zu tun hat. Unser erstes Video in der Reihe beschäftigt sich mit dem Thema Lederschuhe pflegen (externer Link).


C - Campingplatz

Wildzelten ist in Deutschland nicht erlaubt. Deswegen bietet es sich an, Campingplätze für das Aufschlagen der eigenen Unterkunft zu aufzusuchen. Wenn man nicht darauf ausweichen möchte, kann man vielleicht bei Bauernhöfen anfragen, ob diese einem die Möglichkeit geben, eine Nacht auf dem Landbesitz zu bleiben. Für alle, die auf Komfort verzichten können, ist das deutsche Recht aber großzügiger:  Das Übernachten ohne Zelt im Freien wird toleriert.


D - Definition

Trekking ist eine Unterform des Wanderns. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass man von vorgegebenen Pfaden abweicht, auf eine fest Unterkunft verzichtet und während der Fortbewegung nach Herausforderungen Ausschau hält. Außerdem nimmt eine Tour meist mehrere Tage in Anspruch. In unserem Artikel Was ist Trekking? geben wir Ihnen noch weitere Informationen .

E - Essen

Es gibt beim Essen drei Dinge auf einer Trekkingtour zu beachten. Es darf nicht zu schwer sein, es muss ohne Kühlung auskommen und es muss sich ausreichend lange halten. Am besten sollte die Zubereitung nicht zu aufwendig sein. Zum Beispiel wäre es gut, wenn man nur heißes Wasser und wenig Ausrüstung benötigen würde. Damit ist die Auswahl beim Trekking natürlich stark eingeschränkt. Aus diesem Grund sind Porridge, Reis oder Pfannkuchen sehr beliebt auf den Touren. Für den Verzehr der Speisen können Sie beispielsweise auf die Marke Wildo zurückgreifen, die sich auf Outdoor-Geschirr spezialisiert hat.

Für weitere Vorschläge schauen Sie sich einfach unseren Blogartikel zum Thema an:


F - Faszination

Trekking ist ein Hobby, das sich gerade in Zeiten, in denen viele Menschen lange Zeit des Tages sitzen, anbietet. Doch was sind die Vorteile neben der verbesserten Fitness? Wir haben uns in einem Blogartikel einmal mit 10 Gründen fürs Trekking auseinandergesetzt: 


G - Gadgets

Wenn man einem Hobby frönt, dann soll man es auch richtig machen! Deswegen statten sich viele mit Gadgets aus, um sich möglichst vielen Herausforderungen während der Trekkingtour stellen zu können. Beliebt sind beispielsweise die Multitools. Sie sehen aus wie große Schweizer-Taschenmesser und vereinen mannigfaltige Funktionen in sich (z.B. Drahtschneider, Spitzzange, Schraubendreher, Dosenöffner, ...). Auch gerne genommen werden von Technikfreunden Stirnlampen, Ferngläser und GPS-Geräte.


H - Hygieneartikel

Hygiene auf der Trekkingtour ist sehr wichtig. Die Möglichkeiten sich zu waschen sind aber natürlich auf der Reise begrenzter als Zuhause. Trotzdem gibt es einige Hilfsmittel, die sich auf die Reise mitnehmen lassen. Zu einer praktischen Ausstattung gehören biologisch abbaubare Seife, Desinfektionsmittel und eine Solardusche. Als nützlich kann sich auch ein Toilettenpapier-Halter erweisen.

I - Isomatte

Der Schlafsack allein reicht nicht. Sie benötigen auch eine passende Unterlage, wenn Sie sich in die freie Natur trauen. Die Isomatte soll für die notwendige Wärmeisolation sorgen, sodass Sie auch an kühlen Orten optimal geschützt sind. Wichtig ist dabei nicht nur ein geringes Gewicht und ein kleines Packmaß, sondern auch eine ordentliche Materialqualität, damit Äste oder Steine nicht in die Hülle eindringen können. Zumeist können Sie klassische Schaumstoffmatten erwerben oder selbstaufblasende Modelle.

K - Kocher

Um sich Nahrung und Wasser / Getränke zu erhitzen, braucht der aktive Trekker oder die aktive Trekkerin einen Kocher. Es gibt unglaublich viele Typen. Beispiele sind der Holzkocher, Esbitkocher, Spirituskocher, Benzinkocher, Gaskocher, Solarkocher, und Petroleumkocher. Für Trekking-Anfänger eignen sich Gaskocher.

Qualitätsmerkmale, auf die man achten kann, sind:

  • Gewicht
  • Einfache Bedienbarkeit (leicht zu starten, Intensität leicht zu regulieren, ...)
  • Vebrauch
  • Siedezeitpunkt
  • Brenndauer
  • Windschutz
  • Größe
  • Lässt sich leicht auseinander nehmen

Katadyn-Produktvideo


L - Leben und leben lassen (Müllverzicht)

Es macht Freude als Trekker bzw. Trekkerin unterwegs zu sein. Allerdings sollte man den Ort, den man besucht hat, auch wieder so zurücklassen, wie man ihn vorgefunden hat. Aus diesem Grund bietet es sich an, bestmöglich auf müllproduzierende Praktiken zu verzichten. Ein guter erster Schritt ist es, bei Zusammenstellung seiner Reiseutensilien in einer Liste neben jeden einzelnen Punkt zu schreiben, ob man das Gepäckstück nicht durch etwas ersetzen kann, was weniger Hinterlassenschaften produziert.

M - Marken

Viele Menschen setzen auf hochqualitative Ausrüstung. Bekannte Marken aus Deutschland sind deswegen für sie eine bevorzugte Kaufoption. Im Trekking-Bereich gehören zu diesen beispielsweise Vaude, Deuter, Meindl, Schöffel, Tatonka und noch einge mehr.


N - Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Trendthema. Vielen Menschen ist es wichtig, dass Ihr Konsum nicht der Umwelt schadet. Deswegen versuchen Sie Ihre Kaufgewohnheiten anzupassen und verändern somit auch die Outdoor-Branche. Diese berfindet sich in einem Wandlungsprozess und versucht Schritte in die richtige Richtung zu machen.

Wichtig sind z.B. für diese Zusammenhänge:

  • Vermeidung von Emissionen (z.B. regionale Produktion, Optimierung von Produktionsprozessen, ...)
  • die Wahl der korrekten Materialien (Bio-Baumwolle, Recyclingpolyester, Edelstahl statt Plastik, ...)
  • der Verzicht auf chemische Problemstoffe (kein PFC, ...)
  • Langelebige Konstruktion der Produkte

Das Thema nimmt auf unserer Website viel Raum ein. Das wird höchstwahrscheinlich auch in Zukunft so bleiben, da es in diesem Bereich noch einiger Anstrengungen bedarf.


O - Ohne Flugzeug

Viele Menschen machen sich Sorgen um den Klimawandel. Aus diesem Grund möchten sie gerne auf das Fliegen verzichten. Deswegen haben wir auch für diesen Zweck einen kleinen (nicht ganz ernst gemeinten) Ratgeber verfasst:


R - Rucksack

Da Sie beim Trekken fast die ganze Zeit mit dem Rucksack konfrontiert sind, sollten Sie diesen besonders sorgfältig auswählen. Er muss auf Ihren Körper abgestimmt sein und zusätzlich ist es wichtig zu wissen, wie man ihn gut anpasst. Für diesen Zweck hat der Hersteller Deuter ein eigenes Video erstellt.

Qualitätsmerkmale für einen Rucksack:

  • Gutes Gewicht/Volumen-Verhältnis
  • Verarbeitetes Material
  • Kompatibel mit Trinksystem
  • Gepolsterter Hüftgurt
  • Wertsacheninnenfach
  • Halterung für Pickel oder Stöcke
  • Regenhülle
  • Nasswäschefach
  • Kompressionsriemen
  • Pfeife am Brustgurt

Für Frauen haben einige Produzenten auch gesonderte Modelle.

Deuter-Informationsvideo

S - Sicherheit

Zur Sicherheitsausstattung bei einer Trekking-Tour können beispielsweise folgende Dinge gehören:

  • Tasche zur Wertsachenaufbewahrung (vielleicht mit Vorhängeschloss)
  • Erste Hilfe-Paket
  • Aufgeladenes Handy /Smartphone (vielleicht mit Zusatzakku, Batterie, Aufladesystem, ...)
  • Signalpfeife
  • Ausreichend Wasser
  • Ausreichende Energiezufuhr (z.B. Riegel)
  • Sonnencreme
  • Ausreichende Umgebungsinformationen (vorher das Wetter checken -> sich vor Blitzen in Schutz nehmen / Unterstände recherchieren)
  • Karte (vorher die Umgebung checken)
  • Medikamente!

Da während einer Trekking-Tour eine Menge passieren kann, sollten Sie sich gerade im Bereich Sicherheit viel Zeit für die Vorbereitung nehmen und alles genau überprüfen.


U - Ultraleicht

Beim Ultraleicht-Trekking versucht man mit viel weniger Ausrüstung auszukommen als bei einer normalen Trekkingtour. Profis achten dabei auf jedes Gramm. Es gibt hierfür auch extra leichte Ausrüstungsgegenstände, die auf Freunde dieser Unterart des Trekking zugeschnitten sind.

 V - Vorbereitung

Bevor man sich auf eine Trekking-Tour begibt, sollte man die eigene Fitness austesten, um zu sehen, welche Strecke man sich zumuten kann. Außerdem sollte man vor dem Beginn der Tour ausprobieren, ob sich die ganze Ausrüstung verwenden lässt.

Fragen, die man sich stellen sollte:

  • Wie weit kann ich gehen?
  • Kann ich den Kocher bedienen?/ Sind die Streichhölzer wasserfest verpackt/ sturmfest?
  • Kann ich das Zelt aufbauen?/ Sind alle Heringe vorhanden?
  • Kann ich mich mit der Karte / dem Kompass / dem GPS orientieren?  
  • Ist die Erste Hilfe-Ausrüstung noch vollständig?
  • Habe ich eine Liste erstellt mit all den Dingen, die ich unbedingt benötige?


W - Wasser

Wie viel Wasser sollte man bei einer Trekking-Tour mitnehmen? Das ist schwer zu beantworten und kommt natürlich auch auf die körperliche Statur an. Vielleicht kann man erst einmal bei einer Wanderung ausprobieren, wie viel Wasser für den eigenen Bedarf benötigt wird. Klar ist, dass man regelmäßig seine Vorräte wieder auffrischen können muss und deswegen vor der Tour auf der genutzten Karte notieren sollte, wo man dies tun kann. Zuätzlich kann es nützlich sein, einen eigenen Wasserfilter mitzunehmen. Zum Transport von Wasser kann man natürlich auf Trinkflaschen zurückgreifen, aber die Nutzung einer Trinkblase ist vielleicht in einigen Fällen noch praktischer.

X - Schatzsuche im Alltag

Trekking lässt sich in fast jeden Alltag einbauen. Man muss dazu nur ein bisschen kreativ werden. Das Konzept der Mikroabenteuer ist dabei sehr hilfreich. Es stammt vom Engländer Alastair Humphreys. Er hat sich einige Ideen ausgedacht, wie man in seiner Umgebung Interessantes erleben kann. Gerade für Trekking-Anfänger kann dieser Ansatz sehr vielversprechend sein.


Z - Zelt

Für das Trekking-Abenteuer ist das Zelt ein sehr wichtiges Utensiel. Es gibt hier wiederum Qualitätsmerkmale, die man beachten sollte. Dazu gehören:

  • Stabilität (Wurden hochwertige/widerstandsfähige Materialien verarbeitet?)
  • Wassersäule (Kann das Zelt auch größeren Regenmengen standhalten?)
  • Gewicht (Wie schwer ist das Zelt?)
  • Belüftung (Ist es möglich, Kondenswasserbildung im Zelt effektiv zu verhindern?)
  • Zubehör (Gibt es eine Zeltinnentasche / eine Vorrichtung zur Anbringung einer Zeltlampe / eine passende Zeltunterlage?)


Für eine genaue Zeltberatung haben wir noch eine Extra-Seite: Zeltberatung


Wir hoffen, wir konnten Sie inspirieren, sich ein wenig über das Thema Trekking Gedanken zu machen.

Blog-Bild: ©Wildo

Tags: Tipps
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