Gratis Versand ab 50€
15 Filialen
90 Tage Widerrufsrecht
Familienunternehmen seit 1956!

Outdoor und Nachhaltigkeit

Mehr Menschen achten auf eine nachhaltige Produktion von Artikeln im Outdoor-Bereich. Das bedeutet zum einen, dass sie aus möglichst unbedenklichen Materialien bestehen sollen, aber auch dass sie keine großen Schäden an der Umwelt hinterlassen dürfen (z.B. hohe CO₂-Emissionen, Müll, ...). Aus diesem Grund wollen wir in unserem Artikel einmal über die Möglichkeiten nachdenken, die Verbraucher haben, um ökologisch einzukaufen. Viele Unternehmen versuchen die Bereiche Outdoor und Nachhaltigkeit näher zusammenzubringen.

  1. Kurze Lieferwege: Regionale Produkte
  2. Naturmaterialien (z.B. Biobaumwolle, Hanf, ...)
  3. Verzicht auf PFC
  4. Recycling (Produkte, die aus recyceleten Materialien bestehen)
  5. Plastikfreie Produkte
  6. Siegel
    1. Cradle-to-Cradle
    2. bluesign®
    3. GOTS
    4. Green Shape
    5. Gemeinwohlökonomie
  7. Reparaturfähigkeit
  8. Extra: Fair Wear Foundation

Kurze Lieferwege 

Ein guter Hinweis auf eine nachhaltige Produktion ist es natürlich, wenn ein Artikel regional hergestellt wurde. Durch die kürzeren Wege wird weniger CO₂ ausgestoßen. Es gibt auch in unserem Programm einige Unternehmen, die in Deutschland produzieren. Beispiele hierfür sind Ortlieb, PAC, Mufflon und die Strickerei Grote (Landkreis Lüneburg). So sind auch die Anlieferwege für den Verkauf der Ware nicht so lange. Beim Schuhhersteller Meindl werden Teile der Produktion in Deutschland gefertigt (über 200 Mitarbeiter in Kirchanschöring) und auch LOWA erzeugt 7.200 Paare pro Woche in good old Germany. Am besten ist es natürlich, wenn auch die Rohstoffe, die verarbeitet werden, aus dem Umfeld kommen. Die Strickerei Grote bezieht ihre Materialien beispielsweise aus Europa, die meisten Lieferanten und Kooperationspartner von Ortlieb sind in der Nähe des Unternehmens. Bei Mufflon, dem Spezialist für Outdoorprodukte, kommen nahezu 100% der eingesetzten Maschinen, Materialien, Zutaten und der erbrachten Arbeit aus Deutschland und der EU. Der Schuhhersteller Hanwag bezieht beispielsweise hochwertiges Rindslender von der deutschen Gerberei Heinen. Der Gerbprozess erfolgt dort nach strengsten ökologischen Vorgaben und der gesamte CO₂-Ausstoß wird kompensiert.

Es gibt aber natürlich auch eine Menge Unternehmen, die in Europa ihre Waren herstellen. Ein gutes Beispiel ist Elkline (viele Artikel werden in Portugal erzeugt). Zusätzlich gibt es Marken, die in ihrem europäischen Heimtland Produkte fertigen (z.B. Woolpower oder Ivanhoe in Schweden).

Einen eigenen Blogartikel haben wir auch für all diejenigen, die sich speziell für deutsche Outdoor-Marken interessieren.

Naturmaterialien

Wir haben auch einige Hersteller im Programm, die Naturmaterialien zur Produktion der Waren nutzen. Jack Wolfskin verwendet für manche Artikel Biobaumwolle und Woolpower und Ivanhoe greifen häufig auf Merinowolle zurück. Zusätzlich hat auch Fjällräven einige Artikel aus Wolle im Programm.

Verzicht auf PFC

Sehr viele Artikel von Jack Wolfskin sind PFC-frei und Vaude möchte bis 2020 kein Produkt mehr mit PFC im Sortiment haben (zurzeit: 100% Kleidungsstücke PFC-frei und Rucksäcke und Schuhe 96% PFC-frei). Fjällräven verzichtet auf PFC und PVC.

Recycling

VIele Hersteller setzen auf neue Produkte aus recycelten Materialen. Einige verwenden beispielsweise PET-Flaschen (Vaude, AEVOR), andere recyceltes Polyester (Jack Wolfskin, Patagonia). Um Ihnen einen Überblick über unser Angebot zu geben, haben wir auf unserer Website auch eine Kategorie Recyclingprodukte.

Plastikfreie Produkte

Dass Plastik als Müll, der erst nach ewig langer Zeit verottet ein echtes Problem darstellt, hat wohl schon jeder einmal gehört. Ein Hersteller, der für seine Produkte auf Plastik verzichtet, ist die Firma Eco Brotbox. Die meisten Artikel bestehen aus Edelstahl. Deswegen gibt es bei uns von diesem Hersteller auch einige Produkte in der Kategorie plastikfreie Produkte zu kaufen.

Siegel

Cradle-to-Cradle

Die Natur produziert keinen Müll. Warum können Menschen das nicht auch hinbekommen? Das Ziel sollte eine Kreislaufwirtschaft sein, die alles, was sie der Erde entnimmt ihr wieder zuführt oder wiederverwertet. Das ist das Ziel des Konzepts Cradle-to-Cradle (zu deutsch: von der Wiege zur Wiege). Das Unternehmen Dopper hat schon viele Cradle-to-Cradle-Produkte im Programm. Es stellt Wasserflaschen her, mit dem man sein Leitungswasser überall hin mitnehmen kann. 

Bluesign

Das bluesign®-Zeichen steht für die nachhaltige Herstellung von Textilien. Die Produktion soll möglichst schadstoffarm ablaufen. Besonders umweltbelastende Substanzen werden aus dem Fertigungsprozess ausgeschlossen. Hersteller wie Vaude, Haglöfs und Jack Wolfskin haben viele Artikel im Sortiment, die ein solches Siegel aufweisen.

GOTS

Der Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Einige Produkte von Elkline werden mit GOTS zertifiziertes Bio-Baumwollgarn aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) produziert.

Green Shape

Vaude hat ein eigenes Umwelt-Label entwickelt. Sie haben das getan, weil sie meinten, dass es keine Auszeichnung gibt, die auf alle verschiedenen Produktbereiche und auf die hauptsächlich aus Kunstfasern hergestellten Produkte anwendbar wäre und gleichzeitig international funktionieren würde. Das Video von VAUDE zeigt das Grundkonzept.

Vaude-Produktvideo

Gemeinwohlökonomie

Unternehmen, die Teil der Initiative für Gemeinwohlökonomie sind, lassen Ihren Beitrag zum Gemeinwohl in einer Bilanz messen. Mit dieser soll neben einer monetären Performance eines Unternehmens auch die ethische Ausrichtung (ökologisch und sozial) bezifferbar gemacht werden. Vaude ist Teil dieser Bewegung.

Reparatur

Nicht zu viele neue Materialien zu verbrauchen, gehört auch zu einem umweltverträglichen Wirtschaften. Deswegen ist es nur gut, wenn Unternehmen die Reparatur von ihren Produkten unterstützen. Bei Hanwag kann man Schuhe zum Fachhändler bringen, wenn diese eine neue Sohle brauchen, und diese von ihm einsenden lassen. Aber auch Schöffel bietet innerhalb der zwei-jährigen Gewährleistungszeit einen Reparatur-Service an.

Das Themenfeld Outdoor und Nachhaltigkeit ist umfangreich. Das ist schon aus diesen knappen Ausführungen zu entnehmen. Aber natürlich gibt es neben der Nachhaltigkeit, auch noch die Sozialstandards zu beachten. Auch hier arbeiten Hersteller aktiv an der Verbesserung der Situation der Arbeitnehmer vor Ort. So sind einige Unternehmen z.B. Mitglied der Fair Wear Foundation.

Extra: Fair Wear Foundation

Bei der Fear Wear Foundation handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Produktionsbedingungen von Menschen in der Bekleidungsindustrie in 11 Ländern in Asien, Europa und Afrika zu verbessern. Dafür arbeitet man mit Fabriken, Gewerkschaften, NGOs und manchmal Regierungen zusammen. Zu den Aufgaben der Fair Wear Foundation gehören:

  1. Überprüfung, ob die Mitglieder der FWF die Arbeitsrechte in ihrer Zulieferkette beachten und die Marken so geleitet werden, dass sie gute Arbeitsbedingungen unterstützen
  2. Überprüfung der Arbeitsbedingungen in den Fabriken, von denen Mitglieder ihre Produkte beziehen
  3. Bereitstellung von Beschwerdehotlines in Produktionsländern, in denen die FWF aktiv ist
  4. und noch einiges mehr

Marken, die zur FWF gehören, sind AEVOR, Deuter, Haglöfs, Jack Wolfskin, Mammut, Mountain-Equipment, Odlo, Ortovox, Schöffel und VAUDE.

Blogbild: Eco-Brotbox©

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein
Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.