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Zelten für Einsteiger

Wenn das Wetter wieder besser wird, geht es raus zum Zelten. Für Einsteiger stellen sich aber einige Fragen. Wo kann man zelten? Was muss man mitnehmen? Wie schützt man sich vor Wind und Wetter? Aus diesem Grund haben wir diesen kleinen Ratgeber Zelten für Anfänger zusammengestellt. Wir hoffen, dass wir Ihnen damit helfen können. Wenn Sie noch Fragen haben, stellen Sie diese gerne in den Kommentaren.

In unserem Blogartikel Checkliste Zelten finden Sie eine Aufstellung all der Gegenstände, die Sie beim Zelten gebrauchen können. Nicht jeder muss mit, aber es darf über alles nachgedacht werden.

Wo finde ich einen Zeltplatz?

Da Wildzelten in Deutschland verboten ist, ist es ratsam, sich einen Campingplatz zu suchen. Ansonsten kann man Bauern und Grundstücksbesitzer darum bitten, dass man auf Ihren Flächen das Zelt aufschlagen darf. Zusätzlich gibt es in Deutschland auch noch einige Trekkingplätze, an denen es erlaubt ist, einmal zu übernachten.

Zur Identifikation geeigneter Campingplätze in der Nähe eignen sich die bekannten Internetplattformen (z.B. camping.info). Diese bieten Bewertungen, Kurzbeschreibungen und/oder Checklisten. Aber auch Foren und Google Maps sind geeignet, Erfahrungen aus erster Hand zu erhalten. Vielleicht können Sie, wenn Sie unsicher sind, vor der Buchung vorbeifahren, um sich selbst ein Bild von ihm zu machen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, hochqualitative Angebote zu nutzen. Der ADAC z.B. zeichnet jedes Jahr die besten Campingplätze Europas aus (2019 waren darunter auch 16 deutsche). Informieren Sie sich aber genau über die Ge- und Verbote, bevor Sie Ihre Buchung durchführen. Z.B. erlauben einige Plätze nicht das Mitführen von Tieren.

Ist Ihnen einfaches Zelten auf dem nächsten Campingplatz nicht angenehm genug, kann man immer noch aufs Glamping ausweichen. Das Wort ist eine Kombination aus Camping und Glamour. Oftmals werden hier feste Behausungen angeboten, aber es gibt auch Fälle, die Zelten mit luxoriöser Ausstattung verbinden.

Das richtige Zelt finden

Es gibt einige Merkmale, die Sie beim Zeltkauf beachten sollten: Das verwandte Material muss stabil sein, sodass es nicht bei der kleinsten Belastung auseinanderbricht. Zusätzlich ist es nützlich, sich ein Zelt mit hoher Wassersäule auszusuchen. Damit kann Ihre Behausung auch einen stärkeren Regenguss aushalten, ohne dass das kühle Nass durch die Decke oder den Boden quillt. Überprüfen Sie außerdem das Gewicht des Zeltes. Gerade wenn man den Ausflug mit einer Trekkingtour verbindet, hat man es schließlich die ganze Zeit auf dem Rücken. Auf unserer Seite Zeltberatung stellen wir Ihnen noch die einzelnen Zelttypen vor.

Sie sollten zusätzlich überlegen, ob Sie das Zelt zum ersten Mal beim Campingplatz aufstellen. Probieren Sie es am besten direkt am eigenen Haus. Somit können Sie überprüfen, dass es beim Aufbau keine Probleme gibt und Sie gut im Zelt liegen können. Damit die Simulation möglichst realitätsnah ist, legen Sie sich mit Isomatte und Schlafsack in den eigenen Garten.

Welche Unternehmen stellen Zelte her?

Zu den Unternehmen, die Zelte herstellen, gehören Jack Wolfskin, Tatonka, Brettschneider (Moskitozelte), Grand Canyon, Easy Camp, The North Face, Vaude, Coleman, Robens und andere (Zelt-Marken). Einige bieten auch Zeltunterlagen für ihre Produkte. Somit können Sie dieses noch effektiver vor Unannehmlichkeiten auf dem Boden schützen.

Was essen beim Zelten?

Fürs Zelten bieten sich natürlich Speisen an, die sich einfach zubereiten lassen, die nicht gekühlt werden müssen und kaum Hilfsmittel zur Fertigstellung benötigen. Mit einem Kocher können Sie zumindest die Lebensmittel erhitzen. Topf und Pfanne bilden die Grundlage für ein deftiges Essen. Natürlich hängt Ihre Versorgung auch davon ab, wie viel Sie transportieren können. Wenn Sie ohne Wagen unterwegs sein sollten, könnte das Mitschleppen von Konserven sehr aufwendig werden. Zusätzlich muss man natürlich noch erkunden, ob es in der Nähe Ihres Aufenthaltes eine Versorgungsmöglichkeit gibt (Supermarkt, Tante Emma-Laden, ...).

Zur Vorbereitung bietet es sich an, Basiskomponenten für ein Gericht parat zu haben: Somit können Sie Nudeln, Reis, Couscous, Bulgur, Kartoffeln und Maisgries immer bei sich führen. Sollten Sie auf die schon angesprochenen Konserven zurückgreifen können, ist es naheliegend (neben den bekannten Ravioli) Suppen (Linsen, Tomaten, ...) oder Eintöpfe mitzunehmen. Wer nicht auf Dosenfood steht, kann auf simple Gerichte (z.B. Pfannkuchen, Bratkartoffeln, Arme Ritter, Salate oder Pfannenpizza) zurückgreifen. Eine kurze Liste zum Thema Essen auf Festivals haben wir auch auf unserem Blog.

Was macht man zwischendurch?

Man sollte als Zelter fähig sein, sich auch mal ein paar Minuten die Zeit zu vertreiben. Was man damit macht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Man kann lesen, in seinem Tagebuch schreiben, ein Gedicht ersinnen oder die Ferienpost schreiben. So kriegt man die Minuten krumm, wenn draußen schlechtes Wetter ist. Ansonsten spielt man die geliebten Karten-, Brett- oder Redespiele (z.B. Wer bin ich). Will man an die frische Luft, erkundet man die Gegend (neudeutsch: Sightseeing) oder lässt die Frisbee fliegen. Abends kann man sich zusammen (sollte man mit mehreren Personen unterwegs sein) ans Lagerfeuer setzen und endlich mal über Politik reden (oder auch nicht ;-) ). Eine ausführliche Ideenliste finden Sie in unserem Blogartikel Langeweile beim Zelten. Für alle Freunde des abenteuerlichen Zeitvertreibes gibt es noch unseren Blogartikel zum Thema Aus dem Alltag ausbrechen. Bedenken Sie aber: Schließen Sie Ihr Zelt, wenn Sie es betreten und hinausgehen, damit keine Mücken oder Spinnen während Ihrer Aktivitäten einziehen.

Wie passe ich mich an unterschiedliche Wetterbedingungen an?

Informieren Sie sich schon vor Beginn der Reise über die Umstände in den Tagen Ihres Ausflugs.

Zelt kühl halten

Erst einmal kommt es auf die richtige Platzierung des Zeltes an. Es muss in den Schatten und sollte an einen Ort mit guter Luftzirkulation gebracht werden. Ein Tarp kann auch dazu verwendet werden, künstlichen Schatten zu erzeugen. Allerdings sollte man darauf achten, es nicht zu starkem Wind auszusetzen. Zusätzlich kann man sein Zelt erst bei einbrechender Dunkelheit aufstellen, damit sich die Wärme nicht schon davor darin sammeln kann. Konsequenterweise baut man es am Tag wieder ab, um auch dann den Wärmestau zu unterbinden. Wenn das nicht möglich ist, da es zu kompliziert wird, sorgt man zumindest für Durchzug (lässt aber das Moskitonetz geschlossen).

Zelten bei Kälte

Natürlich benötigt man bei unangenehm tiefen Temperaturen eine hochqualitative Isomatte, einen muckeligen Schlafsack und ein Zelt, das sich auch der Kälte zu erwehren weiß. Kommt es zu einer unangenehmen Kühle durch den Wind, sollte man das Zelt so positionieren, dass man diesem nicht so stark ausgesetzt ist. Sind die Tage des Aufenthalts sehr frisch, landet vielleicht auch eine lange Unterhose im Gepäck. Da sehr viel Körperwärme über den Kopf verloren geht, sollte auch eine Mütze oder Kapuze zur Ausstattung gehören. Man kann auch eine Wärmflasche verwenden, wenn man zwischendurch Wasser heißmachen kann. Ein Inlett für den Schlafsack sorgt bei Ihnen zusätzlich für ein besseres Gefühl. Für diejenigen, die auf jeden Fall Wärme brauchen, gibt es dann noch die Zeltheizung.

Zelten bei starkem Wind

Natürlich kommt eine ganze Menge auch in diesem Fall auf die Positionierung an. Hinter einer Felswand steht man natürlich sicherer. Auch sollte man das Zelt faltenfrei aufstellen, damit sich der Wind nicht darin fangen kann. Wenn Sie aber auf der Suche nach einem passenden Modell sind, verweisen wir Sie einfach auf unseren Blogartikel zum Thema Sturmsicheres Zelt.

Der Hersteller Vaude hat auf seinem Youtube-Kanal Videos, die zeigen, wie sich die eigenen Zelte bei höheren Windgeschwindigkeiten schlagen. Ein Beispiel ist das Hogan SUL XT 2-3P.

Vaude-Produktvideo

Was machen bei unangenehmen Moskitos und Mücken?

Natürlich hilft hier zuerst einmal das passende Zelt. Hersteller, die speziell für dieses Problem Modelle zur Verfügung stellen, sind Tatonka und Brettschneider. Zusätzliche gibt es natürlich noch Kopfnetze, Antimückenspiralen oder besondere Sprays.

Erzählen Sie gerne von Ihren Zelterlebnissen in den Kommentaren und geben Sie auch den einen oder anderen Hinweis, wenn Ihnen noch etwas einfällt.

Blogartikel-Bild: © Vaude 2019

Tags: Tipps
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