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Zeltberatung

Das richtige Zelt finden, worauf es ankommt 

Bevor du ein Zelt kaufst, solltest du dir überlegen, wo und wie oft du es nutzen möchtest. Wer nur gelegentlich im Garten übernachtet oder im Sommer auf einem Campingplatz campt, benötigt kein sturmstabiles Expeditionszelt. Für Backpacker, die auf jedes Gramm achten, eignen sich leichte Wanderzelte besonders gut. Wenn du mit dem Auto oder Motorrad unterwegs bist, kannst du problemlos ein robusteres Trekkingzelt wählen. Um dir die Auswahl zu erleichtern, stellen wir dir die verschiedenen Zeltformen und ihre Vorteile im Detail vor.

Unser Zelt ABC, wichtige Kriterien für die richtige Wahl 

Neben der passenden Zeltform spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Material, Gewicht, Wassersäule und Belüftung beeinflussen, wie gut sich ein Zelt für Camping, Trekking oder Expeditionen eignet. Wenn du diese Kriterien beachtest, findest du leichter das passende Modell für deine Touren.

Aufbau

Abgesehen von Wurfzelten, die sich selbst entfalten, und Luftzelten, die durch aufgepumpte Luftkanäle ihre Form erhalten, benötigen die meisten Zelte etwas Übung beim Aufbau. Lege das Zelt zunächst aus und sortiere alle Materialien. Der Eingang sollte während des Aufbaus geöffnet bleiben, damit sich kein Unterdruck im Inneren bildet. Anschließend werden die Gestänge eingefädelt und das Zelt mit Abspannseilen und Heringen gesichert.  

Apsis

Apsiden sind Vorbauten am Zelt, die zusätzlichen Stauraum bieten. Sie befinden sich meist zwischen Eingang und Innenraum und eignen sich ideal, um Gepäck unterzubringen. Bei Regen kannst du in der Apsis auch kochen, solange der Eingang geöffnet bleibt.  

Belüftung

Regelmäßiges Lüften hilft, Kondenswasser im Zelt zu vermeiden. Achte darauf, dass dein Zelt über Lüftungsöffnungen verfügt, die geöffnet oder abgespannt werden können. Modelle mit zwei Eingängen ermöglichen eine besonders effektive Querlüftung. Nasse Kleidung und Ausrüstung solltest du möglichst nicht im Zelt lagern. Koche am besten immer außerhalb des Innenzeltes.  

Gewicht

Das Gewicht eines Zeltes hängt von Bauform und Größe ab. Je mehr Gestänge, Heringe und Abspannseile benötigt werden und je mehr Personen Platz finden, desto schwerer wird das Zelt. Wenn du mit dem Auto reist, spielt das Gewicht eine geringere Rolle als bei mehrtägigen Touren zu Fuß. Oft ist ein Kompromiss zwischen Komfort, Gewicht und Budget notwendig.  

Größe

Die passende Zeltgröße ist entscheidend für den Komfort. Für Wochenendtrips mit Familie oder Freunden eignen sich größere Zelte mit mehreren Schlafbereichen. Bist du allein oder zu zweit unterwegs, reicht meist ein kompakteres Modell. Für mehr Komfort kannst du zu zweit auch ein 3 Personen Zelt wählen. Auf längeren Wanderungen ist ein leichtes und robustes 1 Personen Zelt oft die beste Wahl. 

Imprägnierung

Zelte aus Nylon und Polyester werden meist mit Polyurethan oder Silikon beschichtet. Baumwolle besitzt einen natürlichen Nässeschutz, wird aber ebenfalls imprägniert. Mit der Zeit lässt die Schutzwirkung nach. Wenn Wasser nicht mehr abperlt, sondern einen Film bildet, ist eine Nachimprägnierung sinnvoll. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Nähte regelmäßig mit Nahtdichter zu versiegeln. Die Imprägnierung erfolgt entweder mit Spray oder flüssigem Mittel. Nach dem Aufbau und der Reinigung des Zeltes solltest du prüfen, ob Reparaturen notwendig sind. Trage das Imprägniermittel gleichmäßig auf und lasse es vollständig trocknen. Achte darauf, einen Mundschutz zu tragen und lies die Herstellerhinweise sorgfältig.  

Stangen

Fiberglasgestänge werden häufig bei preisgünstigen Zelten verwendet. Sie sind hohl, mit Gummiseil verbunden und werden ineinandergesteckt. Aluminiumgestänge sind leichter, langlebiger und lassen sich besser reparieren. Für große Zelte kommen oft Stahlgestänge zum Einsatz, da sie besonders stabil sind, allerdings auch mehr Gewicht haben. Eine Alternative bieten Luftzelte, die ihre Form durch aufgepumpte Luftkammern erhalten. Sie sind windstabil, bringen aber durch die robusten Materialien meist ein höheres Gewicht mit sich. 

Wassersäule

Je höher die Wassersäule, desto besser schützt das Zelt vor Wasserdruck. Ab 1.500 mm gilt ein Zelt als wasserdicht. Für längere Regenphasen empfiehlt sich eine Wassersäule von mindestens 3.000 mm. Der Zeltboden sollte idealerweise 8.000 mm oder mehr aufweisen. Verklebte Nähte und regelmäßige Imprägnierung erhöhen den Nässeschutz zusätzlich.  

Zeltstoff

Der Zeltstoff beeinflusst Gewicht und Wetterfestigkeit. Polyester ist leicht, robust und pflegeleicht, bietet jedoch nur wenig Isolation. Es dehnt sich bei Nässe kaum aus. Nylon wird häufig für Trekking und Expeditionszelte genutzt, da es besonders leicht und reißfest ist. Durch die Ripstop Technik wird die Haltbarkeit zusätzlich erhöht. Baumwollzelte bieten die beste Isolation und verhindern Kondenswasser, sind jedoch schwer und pflegeintensiv. Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle sind leichter als reine Baumwolle, aber meist teurer und vor allem für größere Standzelte gedacht.

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