Das richtige Zelt finden, worauf es ankommt
Bevor du ein Zelt kaufst, solltest du dir überlegen, wo und wie oft du es nutzen möchtest. Wer nur gelegentlich im Garten übernachtet oder im Sommer auf einem Campingplatz campt, benötigt kein sturmstabiles Expeditionszelt. Für Backpacker, die auf jedes Gramm achten, eignen sich leichte Wanderzelte besonders gut. Wenn du mit dem Auto oder Motorrad unterwegs bist, kannst du problemlos ein robusteres Trekkingzelt wählen. Um dir die Auswahl zu erleichtern, stellen wir dir die verschiedenen Zeltformen und ihre Vorteile im Detail vor.
Giebelzelt
Auch als Firstzelt bekannt, gehört diese Zeltform zu den Klassikern. Der rechteckige Aufbau mit Giebeldach bietet jedoch nur wenig nutzbaren Innenraum. Zudem ist diese Zeltform nicht besonders stabil und eher für ruhige Wetterbedingungen geeignet.
Pyramidenzelt
Bei dieser Zeltform wird eine Plane über eine zentrale Zeltstange gespannt und an den Ecken mit Heringen fixiert. Trotz der einfachen Konstruktion ist das Pyramidenzelt sehr widerstandsfähig gegen Wind und Schnee. Einige Modelle verfügen über ein zusätzliches Innenzelt, das vor Nässe und Insekten schützt.
Kuppelzelt
Beim Kuppelzelt werden zwei Gestängebögen über Kreuz am Innenzelt befestigt. Das Außenzelt wird anschließend darübergelegt und abgespannt. Kuppelzelte stehen selbstständig, können bei Bedarf aber zusätzlich mit Heringen gesichert werden, um die Windstabilität zu erhöhen.
Tunnelzelt
Tunnelzelte nutzen den verfügbaren Raum besonders effizient und bieten meist eine geräumige Apsis. Durch die parallel verlaufenden Gestängebögen muss das Zelt immer abgespannt werden. Achte darauf, das Zelt so auszurichten, dass der Wind auf die schmale Seite trifft.
Geodätzelt
Ein Geodätzelt eignet sich hervorragend für extreme Bedingungen, wie sie bei Expeditionen auftreten. Die sich mehrfach kreuzenden Gestängebögen sorgen für hohe Stabilität auf nahezu jedem Untergrund und halten auch starker Schneelast stand.
Tarpzelt
Ein Tarp ist streng genommen kein klassisches Zelt, wird aber wegen des intensiven Outdoor Erlebnisses gerne genutzt. Die Plane wird meist über ein gespanntes Seil gelegt und an den Ecken abgespannt. Da der Schutz vor Wind und Regen begrenzt ist, eignet sich ein Tarp eher als zusätzliche Überdachung.
Unser Zelt ABC, wichtige Kriterien für die richtige Wahl
Neben der passenden Zeltform spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Material, Gewicht, Wassersäule und Belüftung beeinflussen, wie gut sich ein Zelt für Camping, Trekking oder Expeditionen eignet. Wenn du diese Kriterien beachtest, findest du leichter das passende Modell für deine Touren.
